IDC - Schneidklemmtechnik

Insulation Displacement Connector, eine Anschlusstechnik für isolierte Kabel

Im Bereich der internen Verkabelung elektronischer Geräte bzw. Baugruppen werden häufig Steckverbinder benutzt, die ebenfalls per Schneidklemmen mit dem Kabel verbunden werden. In diesem Fall ist der Ausdruck Schneidklemmtechnik oder die englische Abkürzung IDC (für Insulation Displacement Connector) gebräuchlicher.

Dabei wird ein exakt passendes Flachbandkabel in einen Schlitz des Steckers eingelegt. Anschließend wird der Schlitz mit einer speziellen Presse oder Zange, ersatzweise auch mit einem Schraubstockzusammengepresst, wodurch alle Adern auf einmal durch Schneidklemmen kontaktiert werden.
Im Gegensatz zur LSA-Technik wird das Kabel nicht automatisch abgeschnitten, so dass auch Stecker mitten im Kabel angebracht werden können. Bekannt ist die Anwendung mit Steckern nach DIN 41651 in Form der Datenkabel von in PCs eingebauten Festplatten (mit ATA/ATAPI- oder SCSI-Technik) bzw. Diskettenlaufwerken. Aber auch viele andere Steckverbinder, wie D-Sub- oder Centronics-Stecker, sind mit Schneidklemmtechnik erhältlich. (wikipedia)

Link zur Flachbandkabel mit Schneidklemmtechnik